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„Erfolgreiches Pilotprojekt“

Christoph Liebers: Präzise Fertigung von Spezial-Kettengliedern

Die Christoph Liebers GmbH und Co. KG nutzt seit Ende letzten Jahres das neue LEANTOOL Folgeverbund-System von Bihler. Umgesetzt wurde damit ein schlankes Folgewerkzeug zur Fertigung von Kettengliedern auf einem neuen Servo-Stanzbiegeautomaten GRM-NC.

Mit dem Werkzeugbau auf Basis des neuen standardisierten LEANTOOL Folgeverbund-Systems und einer neuen GRM-NC verfolgt die Christoph Liebers GmbH und Co. KG in Gaimersheim gleich zwei Strategie-Ansätze. „Zum einen schaffen wir interessante Fertigungskapazitäten für unsere Kunden. Zum anderen können wir als Werkzeugmacher Neuwerkzeuge jetzt hocheffizient und äußerst flexibel entwickeln, herstellen und erproben“, erklärt Geschäftsführer Michael Starke. „Mit dieser Kombination und Strategie möchten wir uns ganz bewusst an die Spitze setzen. Denn bei den gegenwärtigen Entwicklungen des Marktes sehen wir so großes Potenzial für unsere Zukunft.“

Standardisierter Werkzeugbau

Hier stehen vor allem die kleineren Losgrößen und die steigende Variantenvielfalt im Fokus. Mit den bisherigen, aufwendigen und langfristigen Konstruktions- und Entwicklungsprozessen ließen sich diese nicht umsetzen. „Die Standardisierung des Werkzeugbaus ist der Schlüssel, um schnell und flexibel auf die Anforderungen der Märkte reagieren zu können“, so Michael Starke. „Mit dem Bihler LEANTOOL Folgeverbund-System lassen sich diese Anforderungen perfekt abdecken, ohne gleich an die Komplexitätsgrenzen des Systems zu stoßen. Dazu bietet die Bihler-Maschinentechnologie der GRM-NC eine Vielzahl an Freiheitsgraden, mit denen sich praktisch jedes Fertigungskonzept realisieren lässt. Das Wissen und die Erfahrungen, die wir machen, können wir dann auch unseren Werkzeug-Kunden zur Verfügung stellen.“

Hohe Bauteilvarianz

Ganz konkret fertigt Liebers mit dem schlanken LEANTOOL Spezial-Kettenglieder für Förder- oder Transportketten aus Stahl und Edelstahl. Diese sind mit Anbauteilen wie Laschen oder Greifern versehene Glieder, die zwischen herkömmlichen Gliedern positioniert werden. Abnehmer ist der Münchner Hersteller von Präzisionsketten IWIS, der seine hohe Variantenvielfalt mit der GRM-NC perfekt abdecken kann. Überzeugt hatten IWIS insbesondere die universelle Nutzbarkeit und die hohe Flexibilität der Anlage, die sich perfekt für die hocheffiziente und äußerst präzise Fertigung der rund 50 Bauteiltypen eignet. Denn Genauigkeit ist hier extrem wichtig. Schon ein geringer Versatz im Glied summiert sich zu einer zu langen oder zu kurzen Kette.

Besonders schnelles Rüsten

Ein weiterer Vorteil ist das besonders schnelle Rüsten des neuen Werkzeugs innerhalb einer halben Stunde. Zudem ist es auch ein intelligentes Werkzeug, das nicht für jeden Variantenwechsel getauscht werden muss. Im November 2018 kam die neue GRM-NC zur Christoph Liebers GmbH und Co. KG und begann sofort mit der Produktion. Denn das bisher auf einer baugleichen Anlage ausgiebig getestete LEANTOOL Folgeverbundwerkzeug war direkt ohne Adaption nutzbar. „Wir haben gemeinsam erfolgreich Neuland betreten“, so das Fazit von Michael Starke. „Das war spannend und ist auch dank der intensiven, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Bihler perfekt geglückt.“

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Christoph Liebers GmbH & Co. KG bei der Herstellung von Präzisionswerkzeugen im Stanzbiege-Werkzeugbau einen herausragenden Ruf erarbeitet. Liebers baut nicht nur nach Anforderung. Das Team bietet auch individuelle Problemlösungen von der Konstruktion bis zur Montage und hilft damit seinen Kunden, die Effektivität in der Produktion zu steigern.
 


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