Halblech,

Facharbeiter und dann …?

Facharbeiterkampagne

Facharbeiter sind Gold wert und das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Bihler, Zetka und ept haben jetzt die Facharbeiterkampagne ins Leben gerufen, um den hohen Stellenwert des Facharbeiters herauszustellen.

Weit über die Hälfte der Beschäftigten in den Maschinenbaubetrieben Bihler, Zetka und ept sind qualifizierte Facharbeiter. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Unternehmen. Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte in der Region ist derzeit jedoch weitgehend leer gefegt. Entsprechend wichtig ist es für die drei Unternehmen daher, ihre Fachkräfte selbst auszubilden und an das Unternehmen zu binden. Dieser Verantwortung kommen die Firmen nach und bilden in den unterschiedlichen Berufsbildern Mitarbeiter von morgen aus.

Facharbeiter in der Region Mangelware

Doch nach der Ausbildung beginnen viele junge Frauen und Männer sofort eine Weiterbildung an einer Techniker- oder Meisterschule und fehlen den Unternehmen als Facharbeiternachwuchs. Kehren sie dann mit ihrem Abschluss in die Unternehmen oder auf den Arbeitsmarkt zurück, fehlen ihnen meist die berufliche Erfahrung und oft auch die persönliche Reife für die angestrebten Positionen. Eine Rückkehr auf eine Facharbeiterstelle, die notwendig ist, um praktische Erfahrung zu sammeln, führt oft zu Enttäuschung und Unzufriedenheit bei den jungen Beschäftigten mit absolvierter Weiterbildung. Um dieser Entwicklung vorzubeugen und den hohen Stellenwert des Facharbeiters zu verdeutlichen, haben Bihler, Zetka und ept die Facharbeiterkampagne gestartet.

Lebenslanges Lernen

Die Facharbeiterkampagne soll aber auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass Weiterbildung nicht wichtig ist – im Gegenteil. Der schnelle technologische Wandel zwingt zu lebenslangem Lernen. „Aber die Weiterbildung sollte entsprechend den Stärken und Schwächen des Mitarbeiters sowie dem Bedarf des Unternehmens erfolgen“, sagt Katharina Dorsch, Personalentwicklerin bei Bihler. „Eine Möglichkeit beides miteinander zu kombinieren ist die nebenberufliche Weiterbildung oder ein duales Studium.“ Vorrangiges Ziel der Facharbeiterkampagne ist jedoch aufzuzeigen, dass es sehr wichtig ist, zuerst einmal möglichst viel eigene Erfahrung im Berufsleben zu sammeln und sich erst dann zielgerichtet weiterzubilden. Auf diese Weise profitieren sowohl die jungen Frauen und Männer als auch die Unternehmen.